Die Entscheidung von Siemens sich an der Kohleförderung in Australien zu beteili…

Die Entscheidung von Siemens sich an der Kohleförderung in Australien zu beteiligen zeigt einmal mehr: Klimaschutz und Kapitalismus sind nicht mit einander vereinbar. Ein bisschen Greenwashing hier, ein wenig grüner Anstrich da – grundsätzlich gilt weiterhin: "Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. 10 Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf die Gefahr des Galgens." (Karl Marx)

Wir fordern:
Sofortiger Rückzug von Siemens aus dem Kohle-Geschäft! Damit das möglich wird, dürfen Großkonzerne wie Siemens nicht länger dem Prinzip des privaten Profits unterliegen. Deswegen:
– Siemens enteignen und unter demokratische Kontrolle der Belegschaft und der Gewerkschaften
– Alle Arbeitsplätze müssen erhalten werden
– bezahlte Fortbildungen und Umschulungen für die Beschäftigten statt Lohnsenkungen

Lizenz: CC BY 3.0
Fotografie: Guido Radig
Abgeleitetes Werk: MagentaGreen
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