Kümmern wir uns heute um die Reaktionen der Politiker nach Rostock-Lichtenhagen....

Kümmern wir uns heute um die Reaktionen der Politiker nach Rostock-Lichtenhagen….

Kümmern wir uns heute um die Reaktionen der Politiker nach Rostock-Lichtenhagen.
Nachdem wir gestern bereits die Auflistung fanden, könnte man meinen, dass die Politiker sich um das Wohlergehen der Personen besorgt zeigten.

Tatsächlich begründeten linksorientierte Politiker aus Reihen von PDS oder Bündnis 90 die Ereignisse als „rassistisches Pogrom“. Von Seiten der Sozialdemokraten schrieb der Pressesprecher der SPD Kurt Degner in einem offenen Brief am 30.August 1992 folgendes: „Ich bitte alle um Vergebung, die in den letzten Wochen und Tagen durch das klägliche Versagen der Politiker Ängste und Schrecken erleben mussten, in Gefahr gerieten oder gar verletzt wurden.“ Er selbst meinte, er habe zu wenig tun können und schäme sich seines Versagens und besonders derer „die den kriminellen Horden Beifall klatschten, sie anfeuerten oder in klammheimlicher Freude das unmenschliche Treiben heraufbeschworen haben und befürworteten“. Als Belohnung und Anerkennung für diese ehrlichen Worte, sollte er…. direkt am nächsten Tag entlassen werden. Kein Witz!
Ansonsten las sich das Mitgefühl und der menschliche Beistand ungefähr an den Worten von Bundesinnenminister Rudolf Seiters: „Die Vorfälle machen deutlich, dass eine Ergänzung des Asylrechts dringen erforderlich ist, weil die Bevölkerung durch den ungebremsten Strom von Asylanten überfordert wird.“ Justizminister Herbert Helmrich, zwei Wochen nach den Ausschreitungen: „Wir brauchen eine neue Mauer“, denn „was uns überschwemmen wird, geht bis in die Türkei“.
Ministerpräsident Berndt Seite, kurz nach der Selbstbefreiung der Eingeschlossenen auf den Vorwurf, die Polizei habe lange Zeit Menschen schutzlos sich selbst überlassen: „Niemand hat das ZDF-Team aufgefordert, das Haus zu betreten“ Die Vietnamesen hat er vorsichtshalber mal gar nicht erwähnt.
Was nochmal viel witziger werden sollte, war dann die beharrliche Weigerung, eine rechte politische Ausrichtung in den Gewalttaten erkennen zu wollen.
Auch Peter Hinze, Generalsekretär der CDU, drosch in eine ähnliche Richtung und sprach von rechtsradikalen Ausschreitungen „in die Linksradikale offensichtlich mit eingeschritten sind“…