Kommen wir zum Abschluss zu einem Zeitsprung in die Gegenwart.
Die Frage, welche...

Kommen wir zum Abschluss zu einem Zeitsprung in die Gegenwart. Die Frage, welche…

Kommen wir zum Abschluss zu einem Zeitsprung in die Gegenwart.
Die Frage, welche wir uns am Ende stellen möchten: Was können wir aus Rostock-Lichtenhagen mitnehmen, was gilt es auch in Zukunft zu beachten?
Zuerst einmal werden aufmerksame Leser bereits bei dem Text über die Vorgeschichte festgestellt haben: So viel hat sich seither nicht verändert. Das Festhalten der „christlich-sozialen“ Union an konservativen Werten, dieses Bedienen des Deutschen als Wertvorstellung, das Abstreiten von Fehlern.
Auch heute erleben wir Geschichten wie den NSU, den Fall Oury Jalloh, forttreibendes „Racial Profiling“ bei der Polizei, Ausgrenzung im Alltag und und und. All das ist uns bekannt, all das kritisieren wir seit jeher.
Genau wie damals müssen wir aber nicht nur unser Umfeld, sondern auch uns ständig neu reflektieren.

Genau wie die antifaschistische Seite damals welche reflektierte, dass wohl ein frühzeitiges Eingreifen vieles oder alles verhindert hätte können, ist das auch heute der springende Punkt.

Seien es Fußballszenen aus Cottbus oder Chemnitz, seien es Bündnisse wie Pro NRW, Pegida oder HoGeSa, seien es Parteien wie die Rechte, AfD, oder NPD oder seien es Bewegungen wie die Identitäre Bewegung (IB) oder auch der III. Weg.
Hier müssen wir heute aktiv werden.
Denn schließlich gilt wie überall, wir sind für die Vergangenheit nicht verantwortlich, aber sehr wohl für die Zukunft.
Lasst euch im Umgang mit den oben genannten Leuten eins gesagt sein: Egal was euch diese Organisationen und Parteien erzählen, am Ende geht es um Hass, Ausgrenzung, Vorurteile. „Jedes Volk hat seinen angestammten Platz“ wie es beispielsweise die IB so gerne formuliert, ist auch nichts anderes als die Blut und Boden Theorie von früher.
Was könnt ihr dagegen tun?

Engagiert euch, gerne auch bei uns! Jeden Mittwoch um 18:30 Uhr habt ihr im Hans-Beimler Zentrum dafür die Möglichkeit.
Wenn ihr Sticker dieser Bewegungen seht, macht sie unkenntlich. Sei es, dass ihr etwas darüber klebt oder sie einfach abreist.

Wenn euch jemand erzählt, wie toll er es findet, redet mit ihm. Macht ihm
klar, dass Hass am Ende nur zu mehr Hass führt und nie die Lösung sein kann.