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„Die bürgerlichen Produktions- und Verkehrsverhältnisse, die bürgerlichen Eigentumsverhältnisse, die moderne bürgerliche Gesellschaft, die so gewaltige Produktions- und Verkehrsmittel hervorgezaubert hat, gleicht dem Hexenmeister, der die unterirdischen Gewalten nicht mehr zu beherrschen vermag, die er heraufbeschwor.“ Karl Marx

 

Die Wirtschaftskrise zeigt wie absurd der Kapitalismus funktioniert. Hunderttausende  Menschen  sollen entlassen werden, in Arbeitslosigkeit und in einem Jahr in Hartz IV gedrängt werden. Das alles nicht etwa, auf Grund einer Umweltkatastrophe oder wegen Rohstoffmangels, sondern weil zu viel produziert wurde. Das Absurde ist, dass weltweit über 200 Millionen Menschen in Armut gestürzt werden sollen, weil unsere Gesellschaft zu viel Reichtum hat. Reichtum, der von den arbeitenden Menschen in diesem Land geschaffen wurde, den sich aber entweder die oberen 10 %, die Schaefflers, Quandts und Co, in die Tasche gesteckt haben. Oder Reichtum, der in Form von Werten, in Form von Gütern wie Autos und ihrem Zubehör als Ladenhüter auf Parkplätzen und in Kaufhäusern herumsteht, weil die Menschen, die diesen Reichtum, produziert haben, die Arbeiter und Angestellten, nicht mehr genug Geld in der Tasche haben, um ihn sich zu kaufen. Es zeigt sich aufs neue: Der Kapitalismus soll nicht die Bevölkerung versorgen, sondern Profite für die Kapitalisten schaffen. Ihre eigene Gier nach immer mehr Profit, nach immer niedrigeren Löhnen, wird ihnen zum Verhängnis, weil Autos keine Autos kaufen. Und die Konzerne, die über Jahrzehnte jedes Schlupfloch nutzten, um keine Steuern zahlen zu müssen, schreien jetzt nach staatlicher Unterstützung und nach unserem Steuergeld!

 

Und was tun die Kapitalisten in der Krise? Anstatt sich wie Merkle kollektiv vor den  Zug zu werfen, wälzen sie die Last auf die arbeitende Bevölkerung ab, entlassen Tausende und lassen sich gleichzeitig aus Steuergeldern ihre Verluste ausgleichen. Bestes Beispiel für dieses schizophrene Verhalten ist Frau Schaeffler, die sich die Gewerkschaften ins Boot holt, um Geld vom Staat  zu pumpen, solange nur von ihren 6! Milliarden Privatvermögen nichts angerührt wird. Selbst wenn über Verstaatlichung nachgedacht wird, soll diese nicht auf Dauer sein, es sollen nur die Verluste auf den Staat abgewälzt werden und dann so weitergemacht werden wie vorher, damit das Spiel wieder in die nächste Runde gehen kann, die dann zwangsweise wieder in der nächsten Krise endet .

 

Da der Kapitalismus die von ihm verursachten Krisen nur überwinden kann, indem er die Vorraussetzungen für immer gewaltigerer Krisen schafft, ist es nötig über Alternativen nachzudenken.

 Da die gewaltigen Überproduktionskrisen Millionen Menschen in die Erwerbslosigkeit werfen, bei privaten und öffentlichen Haushalten zu nicht bezahlbarer Überverschuldung und in der 3. Welt zu Hungersnöten führt und die Gefahr von Kriegen um Absatzmärkte zunimmt muss gehandelt werden.

Denn wenn der Kapitalismus sich selbst und die Menschen zerstört, dann kommt nicht automatisch eine besserer Gesellschaftsordnung dabei raus, sondern es besteht die Gefahr des Untergangs der Menschheit in der Barbarei.

Spontane Empörung über einzelne „Missstände“ reichen zur Überwindung des krisenhaften, kapitalistischen  Systems  nicht aus. Wir brauchen in Deutschland eine starke schlagkräftige revolutionäre Organisation die kontinuierlich, im ganzen Land, in den Betrieben, Schulen, Stadtteilen und auf der Straße in der Bevölkerung ein antikapitalistisches Bewusstsein schafft, den Kampf gegen die herrschenden Verhältnisse organisiert und sich weltweit mit anderen Revolutionären koordiniert. Das Potential eine solche Organisation zu werden hat, aufgrund ihrer revolutionären und antifaschistischen Geschichte und der Tatsache das in ihr die meisten Kommunisten organisiert sind, die „Deutsche Kommunistische Partei“ (DKP) und die Jugendorganisation SDAJ.

Die DKP will die Banken und Konzerne enteignen und vergesellschaften. Die Produktion soll sich an den Bedürfnissen der Menschen und nicht am maximalen Profit orientieren. Im Sozialismus werden wir nicht mehr leben, um für die Spekulanten und Bonzen zu arbeiten, sondern wir arbeiten, um zu leben.

Da die Kapitalisten tagtäglich über Leichen gehen, um ihr krankes Gesellschaftssystem am laufen zu halten, sind sie und ihre Propagandapresse ständig bestrebt die Kommunisten entweder zu verschweigen, schlecht zu machen oder durch gezieltes Auftischen von Lügen zu diskreditieren.

Wir rufen alle, die erkannt haben, dass der Kapitalismus weg muss, auf die DKP zu stärken!

Wir rufen alle Jugendlichen die sich gegen das kapitalistische System engagieren wollen auf bei der SDAJ mit zu machen!

 

Wir dürfen uns in der Krise nicht von den Banken und Konzernen über den Tisch ziehen lassen:

 Industriebetriebe und Arbeitsplätze müssen erhalten werden!

Arbeitszeitverkürzung bei vollen Lohnausgleich!

Keine Geldgeschenke an Unternehmer, sondern Enteignung und Demokratisierung der Betriebe!

Die Reichen sollen zahlen!

© 2009 by SDAJ-Bayern