Donnerstag, 4.3. - 11.00h - Sielstr./ Dürer Gymnasium Nürnberg
Solidarität mit den BesetzerInnen des Dürer-Gymnasiums
Am 11.2.10 wurde das Albrecht Dürer Gymnasium Nürnberg im Verlauf einer Schüler Voll-Versammlung besetzt.
Die Besetzung wurde demokratisch abgestimmt und mit absoluter Mehrheit von der Mittelstufe beschlossen. Mehrere hundert Schülerinnen und Schüler beteiligten sich an der Besetzung. Doch anstatt sich mit den Forderungen auseinanderzusetzen, antwortete das Direktorat mit Einschüchterungen, rief die Polizei zur Räumung und leitete gegen 3 Schüler einen Disziplinarausschuss ein.
Das Direktorat reagierte auf die berechtigte Forderung der Schüler und Schülerinnen mit Polizei und versucht einzelne, die angeblich den Streik angezettelt haben sollen, fertig zu machen.
Drei der Besetzer kommen am Donnerstag, den 4.3, vor einen Disziplinarausschuss, der bis zum Schulverweis führen kann.
Angegriffen sind 3 – gemeint sind Alle, die für bessere Bildung und Chancengleichheit kämpfen!
Darum:
Seid solidarisch und beteiligt euch an der
Soli-Kundgebung am Donnerstag, den 4.3 um 11 Uhr vor dem Dürer Gymnasium in der Sielstraße (Ecke Reutersbrunnenstr.).
Keine Akzeptanz für politische Repression!
Samstag, 6.3. - 14.00h - Lorenzkirche - Nürnberg


1.Mai -Nürnberg / Fürth
Naziaufmarschmomentan abgesagt!
Aufgrund ihrer Niederlage in Dresden hat die NPD Bayern ihren Aufmarsch in Franken abgesagt. Es soll in Erfurt einen bundesweiten Naziaufmarsch geben. Ob es dabei bleibt wird man sehen ...
krisenflugi09
Kapitalismus abwracken!
WIR ZAHLEN NICHT FÜR EURE KRISE!
Die Krise ist in Deutschland angekommen: Steigende Arbeitslosigkeit, schrumpfende Wirtschaftsleistung um 4%, sinkende Steuerschätzungen… eine Horrormeldung jagt die nächste. Und eines ist klar: Die Unternehmer und Regierung versuchen, ihre Krise komplett auf die arbeitende Bevölkerung abzuwälzen.
Kein Unternehmen ist bereit, auch nur einen kleinen Teil der ganzen Rekordgewinne der letzten Jahre jetzt in der Krise zu verwenden, um Arbeitsplätze und Löhne zu sichern. Stattdessen wurden bereits Zehntausende Leiharbeiter rausgeschmissen, Kurzarbeit, Entlassungen stehen auf der Tagesordnung. Jugendliche sind besonders betroffen. Vor allem Jüngere haben Zeit- und Leiharbeitsverträge und stehen jetzt als erste auf der Straße. Noch mehr Azubis werden nach der Ausbildung nicht mehr fest übernommen. Und mit dem begonnenen Stellenabbau in den Betrieben wird den Jugendlichen ihr zukünftiger Arbeitsplatz geraubt. Und die Wirtschaft hat bereits angekündigt, es werde 2009 auch weniger Ausbildungsplätze geben.
MILLIARDEN//HILFEN//
AUF UNSERE KOSTEN!
Da hilft es auch nicht viel, wenn jetzt im Rahmen des Konjunkturpakets II ein paar überfällige Renovierungen an Schulgebäuden vorgenommen werden. Dadurch gibt es auch keine kleineren Klassen oder mehr Lehrer. Die Maßnahmen dienen einzig und allein der Ankurbelung der Wirtschaft und vor allem der Sicherung der Profite der Unternehmen, beispielsweise in der Rüstungsindustrie, in die mehrere 100 Millionen Konjunkturgelder fließen. Und das auf unsere Kosten, denn die weit über 50 Milliarden Euro, die die Regierung in die Konjunkturpakete steckt, und vor allem die Hunderte Milliarden, die sie den Banken und Konzernen schenkt, führen zu Rekordschulden des Staates. Schon jetzt wird laut überlegt, wie sie das Geld wieder rein holen. Bei gleichzeitiger Begrenzung der Schulden ist klar, dass dann auf einmal kein Geld mehr da ist, für Lehrer, Jugendzentren oder Ausbildungsplätze im Öffentlichen Dienst, denn man muss ja „die Schulden bremsen“.
Schon in den vergangenen Jahren wurde bei der Bildung gespart und gestrichen: Abi nach 8 Jahren, überfüllte Klassen, Studiengebühren sind nur ein paar der Folgen. Und die jetzt einzusparenden Summen
übersteigen alles bisher gekannte. Laut dem DGB wären rund 30 Milliarden Euro nötig, um das marode Bildungs-system in Deutschland wieder auf Vordermann zu bringen. Dafür ist kein Geld da – aber schon 120 Milliarden Euro für die Bank HypoRealEstate!
Für die einfache Bevölkerung sind
die „Hilfspakete“ damit eine ernste Bedrohung für ihre Zukunft. Retten tun sie nur die Unternehmer, Spekulanten und ihre Gewinne – ohne dass diese irgendeine Gegenleistung erbringen.
WAS TUN? WIDERSTAND!
Diese Politik muss umgekehrt werden, wenn es nicht zu einer Katastrophe für die Arbeiterklasse führen soll. Es muss das Vermögen der Unternehmer und Großaktionäre, die über Jahre aus den Arbeitern herausgepressten Gewinne genommen werden, um die Opfer der Krise, die Arbeiterklasse zu schützen; um Arbeits- und Ausbildungsplätze zu erhalten, die Übernahme zu sichern; um massiv Stellen in Schulen, Krankenhäusern, im Öffentlichen Dienst zu schaffen; um die Sozialsysteme und die Bildung zu verbessern.
Schon die ersten Maßnahmen von Unternehmen und ihrer Regierung zeigen, dass sie dies nicht freiwillig machen werden. Nur mit massivem Druck aus den Betrieben, den Schulen und von der Straße können wir uns jetzt in der Krise verteidigen, können wir unsere „Rettungsmaßnahmen“ gegen die Rettungspakete für Milliardäre und Spekulanten durchsetzen.
Der Anfang ist gemacht: Ende Februar protestierten tausende Stahlarbeiter von ThyssenKrupp, weil ihr Konzern bei 2,8 Milliarden Euro Gewinn erst 2.100 Leiharbeiter entlassen und Kurzarbeit eingeführt hat und nun Arbeitsplätze vernichten will. Sie forderten „Wir brauchen kein Programm zur Gewinnsicherung, sondern zur Sicherung von Beschäftigung und Einkommen.“ Die Belegschaft des Autozulieferers Federal Mogul in Wiesbaden ist in einen unbefristeten Streik getreten, um die Kündigung von über 400 Kollegen zu verhindern.
Auch die Schülerinnen und Schüler haben im gezeigt, dass sie sich nicht mehr unterbuttern lassen wollen: Hundertausend demonstrierten vergangenen November,
ein neuer Streik wird im Juni stattfinden. Sie alle zeigen: Nur mit entschlossenem Widerstand können wir verhindern, dass die Krise auf unserem Rücken ausgetragen wird.
KAPITALISMUS ABWRACKEN!
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