Wer wir sind?

Du bist auf der Seite der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend, kurz SDAJ in Nürnberg/Fürth gelandet. Wir sind eine Selbstorganisation von Schülerinnen und Schülern, Auszubildenden, jungen Arbeiterinnen und Arbeitern, Studentinnen und Studenten, die in Deutschland leben, unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem Paß. Wir kämpfen für eine Welt ohne Ausbeutung und Rassismus, für eine Welt, in der die Menschen und nicht die Konzerne und Bosse das Sagen haben. Für uns ist der Sozialismus die Alternative für die wir kämpfen. Wenn du Lust hast, nicht nur von der Couch die Geschichte an dir vorbeiziehen zu sehen, sondern etwas aktiv verändern willst, dann schau einfach mal bei unseren Treffen vorbei.


Naziübergriffe in Fürth stoppen!

Hier gibt es eine Chronik der letzten Angriffe

 

Kaum ein Wochenende ohne Naziübergriffe!

In den letzten 2 Monaten ist es in Fürth zu einem massiven Anstieg faschistischer Gewalttaten gekommen. Nach unsern Erkenntnissen sind in diesem Zeitraum  bei mehr als 12 Vorfällen Fürtherinnen und Fürther von Neonazis angegriffen und/oder bedroht worden.  

Bereits seit 2 Jahren kommt es in Fürth immer wieder zu Anschlägen auf NazigegnerInnen. Durch Angriffe auf Autos, Wohnungen und Einrichtungen ist mittlerweile ein Sachschaden im 5-stelligen Bereich entstanden. Da die Polizei die Täter nicht ermitteln konnte und die Staatsanwaltschaft die Verfahren einstellte, fühlen sich die Faschisten sicher und greifen nun  ihre Gegner auch körperlich an  Gerne sammeln sie sich Abends in Kneipen wie dem  „Königsstüberl“, im „Schilderhaus“ oder „Treffpunkt“, um dann zusammen mit ihren Nürnberger Kameraden Jagd auf ihre (vermeintlichen) Gegner zu machen. Die Polizei schaut zu, nimmt in den meisten Fällen nicht einmal die Personalien der Täter auf und rät den Opfern von einer Anzeigenerstattung ab. Polizeichef  Roman Fertinger meint zu Kritik an der Polizeiarbeit nur lapidar: „Inhaltlich sind die Vorwürfe falsch, und zwar in Gänze“ – eine Chronologie der uns bekannten Angriffe von Faschisten finden sie auf: www.antifa-fuerth.de.vu. OB Jung (SPD) unterstützt indes Fertinger: die Polizeiarbeit sei „in allen Bereichen erfolgreich und konsequent“. Wir meinen, dass solche schlicht unwahren Aussagen die Opfer faschistischer Gewalttaten verhöhnen.
Worum es Fertinger und der Polizei tatsächlich geht wird in den Fürther Nachrichten vom 8.12. deutlich. Die FN berichtete über eine Massenschlägerei, bei der bewaffnete und vermummte Faschisten auf Nazigegner los gingen. Im Artikel heißt es, dass eine Bierflasche durch das Fenster einer mit Nazis vollbesetzten Kneipe geflogen sei. Nun kündigt die Polizei an gegen beide Seiten gleichermaßen zu ermitteln. Demnach werden in Zeiten sozialer Verschärfung KapitalismuskritikerInnen wegen dem angeblichen Wurf einer Bierflasche verfolgt, während Faschisten jedes Wochenende straffrei Jagd auf ihre Gegner machen dürfen...

Die faschistischen Täter sind bekannt!
Bei den Fürther Neonazis handelt es sich im Kern um 10 – 15 Personen. Deren Kader kommen aus der Fränkischen Aktionsfront (FAF). Nach dem Organisationsverbot wegen ihrer Wesensverwandtschaft zum Nationalsozialismus organisierten sich diese in der NPD und versuchten bei der letzten Kommunalwahl in den Stadtrat zu kommen. Aufgrund des antifaschistischen Engagements vieler Fürtherinnen und Fürther gelang ihnen dies nicht. Als die Nazis erfuhren, dass sie die nötigen Unterschriften für den Antritt nicht erreicht hatten, begannen noch am selben Abend die ersten Angriffe auf ihre (vermeintlichen) Gegner.
Großteils traten die Nazis nach der Kommunalwahl-Schlappe aus der NPD aus und wurden Mitbegründer des „Freien Netz Süd“, ein bayernweiter Zusammenschluss militanter Neonazis.
Die Faschisten des „Freien Netz Süd“ haben sich in Fürth auch den Tarnnamen „Bürgerinitiative Soziales Fürth“ gegeben. Unter diesem Label bringen sie Aufkleber und Flugblätter heraus. Der Name ist mit Absicht bürgerfreundlich und unverfänglich, genauso wie ihr neuer Bekleidungsstil: Normale Bekleidung statt Glatze, Springerstiefel und Bomberjacke. Name und Style sind anders, die faschistischen Inhalte sind dieselben.

Helfen Sie mit die Faschisten zu stoppen:
Verschließen Sie nicht die Augen vor faschistischer Gewalt!
Halten Sie am Wochenende in der Innenstadt und an Verkehrsknotenpunkten die Augen offen
Entfernen Sie Naziaufkleber und Plakate!
Boykotieren Sie Kneipen in denen sich Nazis treffen!
Teilen Sie uns Beobachtungen von Übergriffen oder Nazitreffen mit!

 


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